Marion Schwarz
"Wer Psychologie studiert, hat doch selber nicht alle Tassen im Schrank."
Solche und ähnliche Meinungen grassieren wahrscheinlich seit der Entstehung dieses Fachgebiets und haben sicherlich schon etliche Menschen davon abgehalten, sich den Studien der menschlichen Psyche zuzuwenden.
Und so habe ich aus Angst vor einer Stigmatisierung nach der Schulzeit und einer Findungsphase zunächst etwas technisches gelernt und mit Softwareentwicklung meinen Lebensunterhalt verdient.
Trotzdem waren mir zwischenmenschliche Beziehungen und psychodynamische Prozesse seit jeher nicht nur ein wichtiges persönliches Anliegen, sondern auch ein äußerst interessantes Beobachtungsfeld und die Geburt meines ersten Kindes daher eine willkommene Auszeit vom Programmieren. Einige Jahre später befand ich mich dann in einer beruflichen Krise und entschloss mich, diese Chance zu nutzen und endlich meinen ursprünglichen Berufswunsch zu verwirklichen.
Statt eines Studiums habe ich mich jedoch bewusst für eine heilpraktische Ausbildung entschieden, da mir der Kontakt zu den Menschen und das empathische Arbeiten der wichtigste Bestandteil einer erfolgreichen Therapie zu sein scheint.
Meine Arbeits- und Lebenseinstellung beruhen auf der Überzeugung, dass sich jeder Mensch ein Umfeld wünscht, welches ihm mit Nachsicht und totaler Akzeptanz begegnet. Nur dort wo wir uns sicher und angenommen fühlen, können wir uns öffnen und ganz wir selbst sein. Leider sind die wenigsten von uns in einer familiären Umgebung aufgewachsen, die dies ermöglicht hätte. Frühe Verletzungen in der Kindheit und/oder traumatisierende Erfahrungen sind nicht länger die Ausnahme sondern die Regel geworden.
Um unser Nervensystem zu entlasten, gilt es dieses positive Umfeld in unserem Inneren zu erschaffen und uns aus der Abhängigkeit von anderen und der Bewertung durch andere zu lösen. Wenn jeder Mensch in sich selbst ruhend und friedlich im Umgang mit seinen Mitmenschen wäre, wäre die Welt ein besserer Ort.
Das soll nicht heißen, dass ich an eine Utopie aus ewigem Weltfrieden glaube.
Wo Licht ist, ist auch Schatten und alleine die Tatsache, dass immer mehr Menschen mit immer weniger Ressourcen auskommen müssen, führt unweigerlich
zu Konflikten. Doch Konflikte lassen sich auf verschiedenste Weisen lösen.
Eine liebevolle und wertschätzende Grundhaltung in unserem Denken und Handeln ist der erste Schritt auf dem Weg zu vollkommener Gelassenheit.
Fangen wir mit uns selbst an.
Gehen wir diesen ersten Schritt!
Heute.
Vita
- 1974 in Berlin geboren
- Mutter zweier Söhne
- seit 1999 als Softwareentwicklerin tätig
- 2015-2016 Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie (zertifiziert vom Gesundheitsamt Lüneburg)
- 2015-2019 Ausbildung zur systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapeutin
- 2019-2021 Bezugsbetreuerin in der ambulanten Sozialpsychiatrie / Eingliederungshilfe
- seit 2015 intensive Selbsterfahrung mit "Innerer Kind" Arbeit
- seit 2019 als freiberufliche Therapeutin tätig
- seit 2023 in eigener Praxis in Jesteburg
- seit 2025 Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Fortbildungen
- 2020-2021: "Mit Trauma leben" bei Dami Charf
- 2022: "Entwicklungstrauma" bei Paracelsus
- 2023: Seminarleiterin Stressmanagement bei taohealth Akademie
- 2024: Innere Kind - Arbeit bei sh-Heilpraktiker
- 2025: Grad 1 bis 3 im Usui Reiki-System bei Ageh Popat
- aktuell: Integrale Körpertherapie bei Integralis Akademie